Ästhetische Behandlungskonzepte mit dem Galderma-Portfolio

Veröffentlicht: 09.08.2018

Individuell und natürlich: Ästhetische Behandlungskonzepte mit dem Galderma-Portfolio

Symposium mit Live-Demonstration auf der 26. Fortbildungswoche für praktische Dermatologie und Venerologie (FOBI) in München

Der Alterungsprozess führt zu sichtbaren Veränderungen: Die Haut verliert an Volumen und Spannkraft. Auch darunter liegende Strukturen wie Ligamente, Fettkompartimente, Knochen und Muskeln sind einem entsprechenden Wandel unterworfen. Meist besteht bei Patienten ein sehr individueller Wunsch nach verjüngenden Behandlungen und Ergebnissen, die den natürlichen Gesichtsausdruck erhalten. Um die optimalen Injektionspunkte zu wählen und so das Behandlungsziel zu erreichen, ist eine exakte Kenntnis der Anatomie unerlässlich. Auf der Fortbildungswoche in München verdeutlichte Dr. med. Said Hilton aus Düsseldorf während eines Mittagssymposiums von Galderma die Relevanz der Anatomiekenntnisse und deren Umsetzung.1

Fundierte Anatomiekenntnisse sind das A und O

Bei ästhetischen Behandlungen seien fundierte Kenntnisse der Anatomie grundlegend, erklärte Dr. Hilton. Es gelte, die Injektionspunkte nach anatomischen Gesichtspunkten zu wählen und sich dabei die Schichten der Haut, des Gesichtes sowie die Lage von Muskeln, Faszien und Fettkompartimenten in Erinnerung zu rufen. Anatomische Kenntnisse sind auch wichtig, um die Injektionstiefe bewusst zu wählen. Darüber hinaus spielen die injizierten Volumina eine entscheidende Rolle für ein gelungenes Ergebnis, sagte Dr. Hilton. Er riet dazu, kleine Mengen Filler tröpfchenweise zu injizieren, um die Injektion besser steuern zu können, denn:

„Ziel Nummer eins ist es, schöne Ergebnisse zu erreichen, ohne dabei Komplikationen zu verursachen.“

Patientenzufriedenheit steigern

„Bevor der Patient behandelt wird, ist ein ausführliches Gespräch hilfreich, um ein differenziertes Bild von den Behandlungswünschen zu erhalten“,

unterstrich Dr. Hilton. So könnten Ängste vor der Behandlung gemindert und die Arztbindung gestärkt werden. Das Anfertigen von Vorher-Nachher-Bildern helfe zusätzlich, die Behandlungsergebnisse zu dokumentieren und so die Patientenzufriedenheit zu steigern, schilderte er seine Erfahrungen. Als Einstiegsbehandlungen bieten sich Nasolabialfalte und Mundwinkel oder auch die Stirnglättung an, später könnten Wangen und Lippen folgen. Dr. Hilton riet davon ab, bereits beim ersten Treffen umfangreiche Behandlungspläne zu erstellen, sondern schrittweise vorzugehen, um durch die positiven Resultate das Vertrauen der Patienten zu stärken. Je nach Gewebequalität des Patienten können unterschiedliche Produkte zum Einsatz kommen.

Full-Face-Behandlung: Dezente Ergebnisse von Nasolabialfalte bis Kinnkontur

Dr. Hilton veranschaulichte sein Vorgehen bei einer Live-Demonstration mit einer Patientin mit gealterter Haut, die sich eine Wiederherstellung von Volumen und die Reduktion von altersbedingten Falten wünschte. Sind die Patientenwünsche klar, sollte der behandelnde Arzt darauf abgestimmte, qualitativ hochwertige und sichere Produkte auswählen. Dr. Hilton entschied sich zur Behandlung von den altersbedingten Falten für Azzalure® und Restylane-Filler (Restylane® RefyneTM, Restylane® KysseTM, Restylane® VolymeTM) von Galderma. „Die Produkte haben eine hohe Qualität und funktionieren im Praxisalltag zuverlässig“, so Dr. Hilton.

Glabella: Erst Filler, dann Botulinum

Zur Wiederherstellung von Volumen im Mittelgesicht setzte Dr. Hilton vor Ort Restylane Volyme (0,3 ml pro Seite) tief auf das Os zygomaticum. Für die Glabella verwendete er Restylane Kysse und injizierte es oberflächlich mittels Microdrop-Technik. Er empfahl, in dieser Region zuerst den Filler und danach Botulinum anzuwenden, da im umgekehrten Fall eine mögliche Schwellung das korrekte Platzieren des Fillers erschwere. Azzalure applizierte er an der Braue und mittels intrakutaner Quaddeltechnik an den Lachfältchen, um die oberflächlichen Fasern zu entspannen – nicht jedoch tief, damit die Mimik erhalten bleibt. Auch für das Kinn setzte er Botulinum ein. Die Lippenkontur füllte Dr. Hilton mit Restylane Kysse auf. Unter Berücksichtigung der anatomischen Gegebenheiten könnten die Injektionspunkte gut bestimmt werden – so lasse sich ein natürliches Ergebnis erzielen, das den Vorstellungen der Patientin entspricht.

Fazit für die Praxis

Wichtig für eine erfolgreiche Behandlung mit natürlichen Resultaten ist die Berücksichtigung anatomischer Gegebenheiten sowie individueller Patientenbedürfnisse. Diese führen zur Wahl des optimalen Produkts. Galderma unterstützt mit einem breiten Portfolio in der ästhetischen Dermatologie, das Filler und Skinbooster auf Hyaluronbasis sowie Botulinum umfasst. Aus diesem Portfolio kann das richtige Produkt mittels der vier Bedürfniskategorien bestimmt und genutzt werden: „Entspannen“ (RELAX), „Wiederherstellen“ (RESTORE), „Verbessern“ (ENHANCE) und „Auffrischen“ (REFRESH). Diese Einteilung adressiert unterschiedliche Patientenbedürfnisse und beschreibt das gewünschte Behandlungsziel. Dem Facharzt fällt es so leichter, dass optimale Produkt für den jeweiligen Patienten zu finden.


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1 Mittagssymposium „Anatomische Implikationen für individuelle und natürliche Behandlungskonzepte in der Ästhetik“ am 28. Juli 2018 anlässlich der Fortbildungswoche für praktische Dermatologie und Venerologie (FOBI) in München

Über Azzalure®
Bezeichnung: Botulinumtoxin Typ A (Clostridium botulinum Toxin Typ A-Hämagglutinin-Komplex) 10 Speywood-Einheiten/0,05 ml rekonstituierte Lösung (Pulver zur Herstellung einer Injektionslösung) Anwendungsgebiete: Azzalure wird angewendet zur vorübergehenden Verbesserung des Erscheinungsbildes von mittelstarken bis starken: • Glabellafalten (vertikale Falten zwischen den Augenbrauen) beim Stirnrunzeln, und/oder • lateralen Augenfalten (Krähenfüße) bei maximalen Lachen bei erwachsenen Patienten unter 65 Jahren, wenn das Ausmaß dieser Falten eine erhebliche psychische Belastung für den Patienten darstellt. Dosierung und Art der Anwendung: Azzalure darf nur von Ärzten mit geeigneter Qualifikation angewendet werden, die die entsprechende Erfahrung mit dieser Behandlung haben und über die erforderliche Ausstattung verfügen. Botulinumtoxin-Einheiten sind je nach Arzneimittel verschieden. Die Speywood-Einheiten von Azzalure sind für das Arzneimittel spezifisch und nicht auf andere Botulinumtoxin-Präparate übertragbar. Vor der Injektion muss das Arzneimittel rekonstituiert werden Die intramuskulären Injektionen sollten mit einer sterilen 29-30 Gauge-Nadel vorgenommen werden. Glabellafalten: Die empfohlene Dosis beträgt 50 Speywood-Einheiten (0,25 ml rekonstituierte Lösung) Azzalure, aufgeteilt auf 5 Injektionsstellen, d. h. es werden 10 Speywood-Einheiten (0,05 ml der rekonstituierten Lösung) intramuskulär im rechten Winkel zur Haut an jeder der 5 Injektionsstellen injiziert: Zwei Injektionen in jeden M. corrugator und eine Injektion in den M. procerus in der Nähe des Nasofrontalwinkels. Laterale Augenfalten: Die empfohlene Dosis pro Seite beträgt 30 Speywood-Einheiten (60 Speywood-Einheiten für beide Seiten, 0,30 ml der rekonstituierten Lösung) Azzalure, aufgeteilt auf 3 Injektionsstellen, d.h. es werden 10 Speywood-Einheiten (0,05 ml der rekonstituierten Lösung) intramuskulär an jeder der Injektionsstellen verabreicht. Die Injektion sollte lateral (20-30°-Winkel) zur Haut und sehr oberflächlich erfolgen. Alle Injektionsstellen sollten am äußeren Teil des Muskels Orbicularis oculi und ausreichend weit vom Orbitalrand entfernt (etwa 1-2 cm) liegen, wie oben dargestellt. (Vollständige Beschreibung der Technik siehe Fachinformation). Das Therapieintervall mit Azzalure sollte nicht häufiger als alle 3 Monate sein. Sicherheit und Wirksamkeit von Wiederholungsinjektionen mit Azzalure wurden für Glabellafalten bis zu 24 Monaten und bis zu 8 wiederholten Behandlungszyklen sowie für laterale Augenfalten bis zu 12 Monaten und bis zu 5 wiederholten Behandlungszyklen überprüft. Die Anwendung von Azzalure bei Personen unter 18 Jahren wird nicht empfohlen. Gegenanzeigen: Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der genannten sonstigen Bestandteile, Infektionen an den vorgesehenen Injektionsstellen, Myasthenia gravis, Eaton-Lambert-Syndrom oder amyotrophe Lateralsklerose. Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung: Es sollte darauf geachtet werden, Azzalure nicht in ein Blutgefäß zu injizieren. Azzalure ist bei Patienten mit einem Risiko für oder mit klinisch nachgewiesener gestörter neuromuskulärer Reizleitung mit Vorsicht anzuwenden. Solche Patienten haben möglicherweise eine erhöhte Empfindlichkeit gegen Arzneimittel wie Azzalure. Dies kann zu übermäßiger Muskelschwäche führen. Die Injektion von Azzalure ist bei Patienten mit einer Vorgeschichte von Dysphagie, Blutgerinnung und Aspiration nicht zu empfehlen. Nebenwirkungen, die möglicherweise mit der Ausbreitung des Toxins an vom Applikationsort entfernte Stellen in Zusammenhang stehen, wurden bei Botulinumtoxin sehr selten berichtet. Bei Patienten, die mit therapeutischen Dosen behandelt wurden, kann eine übersteigerte Muskelschwäche auftreten. Schluck- und Atembeschwerden sind schwerwiegend und können zum Tod führen. Patienten oder pflegende Personen sollten darauf hingewiesen werden, dass sofort ein Arzt zu verständigen ist, wenn Schluck-, Sprech- oder Atemstörungen auftreten. Die empfohlenen Dosierungen und die Häufigkeit der Anwendung von Azzalure dürfen nicht überschritten werden. Es ist unbedingt erforderlich, dass sich der Arzt vor der Anwendung von Azzalure mit der Anatomie des Gesichts des Patienten vertraut macht.
Gesichtsasymmetrien, Ptosis, übermäßige Dermatochalasis, Vernarbungen und irgendwelche aufgrund früherer chirurgischer Eingriffe entstandene anatomische Veränderungen sollten berücksichtigt werden. Azzalure sollte nur mit Vorsicht angewendet werden bei Entzündung der vorgesehenen Injektionsstelle(n) oder bei ausgeprägter Schwäche oder Atrophie des zu injizierenden Muskels. Injektionen in kürzeren Abstanden oder mit zu hohen Dosierungen können das Risiko einer Antikörperbildung gegen Botulinumtoxin erhöhen. Klinisch kann die Bildung neutralisierender Antikörper die Wirksamkeit der nachfolgenden Behandlung verringern. Die Wirkung der Anwendung verschiedener Botulinum-Neurotoxine während der Behandlung mit Azzalure ist nicht bekannt und muss daher vermieden werden. Azzalure darf nur zur Behandlung eines einzelnen Patienten bei einer Sitzung verwendet werden. Es besteht ein potenzielles Risiko für eine lokalisierte Muskelschwäche oder Sehstörungen im Zusammenhang mit der Anwendung dieses Arzneimittels, die die Fähigkeit zum Führen eines Fahrzeugs oder zum Bedienen von Maschinen vorübergehend beeinträchtigen können. Wechselwirkungen: Die gleichzeitige Behandlung mit Azzalure und Aminoglykosiden oder anderen Arzneimitteln, die auf die neuromuskuläre Reizleitung wirken (z. B. Curare-ähnliche Wirkstoffe), sollte nur mit Vorsicht erfolgen, da die Wirkung von Clostridium botulinum Toxin Typ A potenziert werden kann. Schwangerschaft, Stillzeit und Fruchtbarkeit: Azzalure darf nicht in der Schwangerschaft angewendet werden. Es liegen keine hinreichenden Daten über die Anwendung von Clostridium botulinum Toxin Typ A bei schwangeren Frauen vor. In Studien an Tieren wurde bei hohen Dosierungen eine reproduktionstoxische Wirkung nachgewiesen. Das potenzielle Risiko für den Menschen ist nicht bekannt. Nebenwirkungen: Die häufigsten Nebenwirkungen waren Kopf schmerzen und Reaktionen an der Injektionsstelle bei Glabellafalten sowie Kopfschmerzen, Reaktionen an der Injektionsstelle und Augenlidödem bei lateralen Augenfalten. Im Allgemeinen traten Nebenwirkungen im Zusammenhang mit der Behandlung bzw. der Injektionstechnik innerhalb der ersten Woche nach Injektion auf und waren vorübergehend. Nebenwirkungen können mit dem Wirkstoff zusammenhängen, mit dem Injektionsverfahren oder einer Kombination von beidem. Für Glabellafalten: Sehr häufig (≥ 1/10): Kopfschmerzen, Reaktionen an der Einstichstelle (z.B. Hautrötung, Ödeme, Reizung, Hautausschlag, Juckreiz, Schmerzen, Beschwerden, Stechen und Hämatome). Häufig (≥ 1/100 bis < 1/10): Temporäre Gesichtsparese (aufgrund temporärer Parese der Gesichtsmuskeln proximal zu den Injektionsstellen, überwiegend wird Lidheberparese beschrieben), Asthenopie, Augenlidptosis, Augenlidodem, Tränensekretion verstärkt, trockenes Auge, Muskelzucken (Zucken der Muskeln in der Umgebung der Augen). Gelegentlich (≥ 1/1,000 bis < 1/100): Schwindelgefühl, Sehverschlechterung, Sehen verschwommen, Doppeltsehen, Störung der Augenmotorik, Pruritus, Ausschlag Selten (≥ 1/10,000 bis < 1/1,000): Urtikaria. Für laterale Augenfalten: Häufig (≥ 1/100 bis <1/10): Kopfschmerz, temporare Gesichtsparese (temporare Parese der Gesichtsmuskeln proximal zu den Injektionsstellen, Augenlidodem, Augenlidptosis, Reaktionen an der Injektionsstelle (z.B. Hämatom, Pruritus und Ödem)Gelegentlich (≥ 1/1,000 bis <1/100): Trockenes Augen. Über Nebenwirkungen, für die eine sich von der Injektionsstelle ausbreitende Toxinwirkung verantwortlich gemacht wird (übermäßige Schwächung der Muskulatur, Dysphagie, Aspirationspneumonie, in einigen Fällen mit tödlichem Ausgang), wurde nach Anwendung mit Botulinumtoxin sehr selten berichtet ( Für weitere Informationen zu Nebenwirkungen siehe Fachinformation. Zulassungsnummer: 72249.00.00 Inhaber der Zulassung: Ipsen Pharma, 65 Quai Georges Gorse, 92100 Boulogne-Billancourt/Frankreich Mitvertrieb Galderma Laboratorium GmbH Georg-Glock-Str. 8 40474 Düsseldorf, Tel.: +49 800 5888850, Fax: +49 211 6355 8270, E-Mail: kundenservice@galderma.com | Stand der Information: März 2018